Wen trifft es am ehesten?

Kaum ein Thema treibt Langfahrtsegler so sehr um wie der Blitzschutz ihres Bootes. Vor allem in tropischen Gewässern, wo die Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlags deutlich höher ist als beispielsweise in der Ostsee oder dem Mittelmeer. Ziehen in den Tropen an bis zu 140 Tagen im Jahr dunkle Gewitterwolken am Himmel auf, gibt es an Ost- und Nordsee durchschnittlich nur 15 Gewittertage im Jahr, im Mittelmeer sind es bereits doppelt und regional dreimal so viele.

Die umgedrehte "Klobürste" soll verhindern, dass Blitze in den Mast einschlagen.
Für das Floatmagazin habe ich das Thema Blitzschutz einmal näher beleuchtet - auch aus Eigenintresse. Im ersten Artikel geht es um die Schäden, die Blitzschläge an Bord anrichten können. Veranschaulicht an zwei Beispielen. Der zweite Text erklärt, wie Blitze überhaupt entstehen und ihren Weg zum Mast finden. Eine elementare Frage dabei ist, wie die "Anziehungskraft" des Mastes minimiert werden kann. Auch da gibt es kontroverse Ansätze.
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