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Interview zu "Per Anhalter in die Karibik"
Der DUMONT-Verlag hat anlässlich der Neuerscheinung von "Per Anhalter in der Karibik" ein Interview mit Carl und mir für die Pressearbeit geführt. Hier ist es: Mit 14 Jahren hörte Carl Beccard im Camper seiner Eltern ein Hörbuch über einen Mann, der per Anhalter über den Atlantik segelte. In dem Moment war ihm klar: Wenn er mit der Schule fertig ist, dann reist er um die Welt. Zurück in Berlin verging kein Tag mehr, an dem er nicht an seine Reise dachte. Vier Jahre später mac
Jens Brambusch
vor 18 Stunden9 Min. Lesezeit


Wo ist eigentlich Carl?
Ihr erinnert Euch vielleicht noch an Carl, unseren Anhalter, der uns von den Kanaren bis in die Karibik begleitet hat. Bei unserem Deutschlandtrip haben wir ihn in Schleswig besucht, wo er bei unserem Freund Kai-Uwe mittlerweile als Bootsbauer arbeitet. Wie das kam, davon erzählt unser letztes Video. Gegenüber Carls Abenteuern, die er während der drei Jahre auf Reise erlebt hat, ähneln unsere Erfahrungen eher an eine Kaffeefahrt. In den vergangenen Monaten haben wir daher zus
Jens Brambusch
vor 3 Tagen1 Min. Lesezeit


Unsere Bank boykottiert die Spendenaktion
Unsere kleine Spendenaktion in Cienfuegos hat große Wirkung gezeigt. Und dafür erst einmal ein riesiges Dankeschön an all die Spender, ohne die wir viele Kubaner nicht hätten glücklich machen können. Auch, wenn es natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, nicht mehr als eine Momentaufnahme ist. Mittlerweile haben wir mit Yodanna mehrere hunderte Pakete verteilen können und die Liste der Hilfsbedürftigen wird immer länger, denn auch die Situation auf Kuba wird von Tag zu
Jens Brambusch
7. Juni3 Min. Lesezeit


Der mühsame Weg nach Osten
Der Weg entlang der Südküste Kubas bleibt schwierig. Gewitter, Flauten und Stürme wechseln sich ab. Die Hurrikansaison, die offiziell am 1. Juni begonnen hat, schickt ihre Vorboten - gleichzeitig schrumpft unser Dieselvorrat. Aber geteiltes Leid ist halbes Leid und so sind wir froh, mit Robin und Justine ein Buddy-Boot an unserer Seite zu haben. Hier, abseits in den Cayos, zwischen hunderten unbewohnten Inseln, fern vom Festland haben wir seit Tagen keine andere Menschenseele
Jens Brambusch
7. Juni1 Min. Lesezeit


Update zu unserer Spendenaktion auf Kuba
Alles begann mit einem Sack Reis. Und Bohnen. Es war eine spontane Aktion gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes in Cienfuegos. Wir waren bei Yodanna eingeladen und sie erzählte davon, wie hart derzeit das Leben für die meisten Kubaner auf Kuba ist. Wir waren gerührt, dass sie nach dem Essen die Reste nicht für den nächsten Tag aufbewahrte, sondern sofort zu ihren Nachbarn brachte. Wir sahen einen alten Mann, der in einem halb zerfallenen Haus lebt, und unendlich dankbar war f
Jens Brambusch
11. Mai3 Min. Lesezeit


Kleine Hilfsaktion für Kuba
Wer unsere Videos verfolgt, der weiß, dass wir bereits seit einigen Wochen wieder auf Kuba sind. Und das bereits zum dritten Mal. Keine Frage, Kuba ist unsere Lieblingsdestination in der Karibik. Auch bei unseren beiden ersten Besuchen steckte das Land bereits in einer tiefen Wirtschafts- und Energiekrise, doch dieses Jahr ist alles noch einmal schlimmer. Seit die USA im Januar Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro entführt haben, wurden die Öllieferungen eingestellt. Nicht n
Jens Brambusch
23. Apr.2 Min. Lesezeit


Kuba - ein Seglerparadies in Not
Mittlerweile sind wir auf Kuba angekommen (siehe auch letztes Video unter "Flimmerkiste"). Über unsere ersten Eindrücke und die Ankunft in einem veränderten Land habe ich für das Floatmagazin geschrieben. Und hier geht es zum Artikel
Jens Brambusch
24. Feb.1 Min. Lesezeit


Unglaublich, was Nathan passiert ist
Wir haben Nathan vergangenes Jahr in Luperon kennengelernt und viel Zeit miteinander verbracht. Nathan und seine Freundin Jamie (mit der Arzum auch gemeinsam einen 10-Kilometer-Laufwettbewerb bestritten hat) haben drei Hunde, weshalb wir uns jeden Tag zum Gassi gehen getroffen haben. Nathan hat sich immer unglaublich für das Tierheim und die Tierklinik engagiert, immer geholfen und sehr viel gespendet. Und ich meine wirklich viel. Er hat beispielsweise für Dutzende Straßenhun
Jens Brambusch
20. Feb.1 Min. Lesezeit


Wenn die Segel Trauer tragen
Im Nachhinein klingen die Worte von Matthias Kahnt wie eine böse Vorahnung. „Der Atlantik ist eine ziemlich große Distanz“, sagte der Skipper der „Walross 4“ des Akademischen Segler-Vereins in Berlin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters kurz vor dem Start der Transatlantikregatta RORC. „Wenn an Bord etwas passiert, ist man stark auf die Crew angewiesen. Die Stimmung ist meiner Meinung nach das Wichtigste — und natürlich die Gesundheit der Menschen. Wenn es Verletzungen gä
Jens Brambusch
30. Jan.1 Min. Lesezeit


Venezuela - wie wir es kennengelernt haben
Mit Bestürzung haben wir heute morgen den Angriff der USA auf Venezuela vernommen. What the fuck! Keine Frage, Venezuela ist sicherlich keine Demokratie. Präsident Maduro ist durch Wahlbetrug an der Macht, die Opposition wird unterdrückt, das Volk leidet Hunger. Schon seit Jahren fliehen Millionen meist junger Venezolnaer ins Ausland. Es ist eine Tragödie, unbeobachtet von der Weltöffentlichkeit. Die Kriminalitätsrate in Venezuela ist hoch. Und deshalb hatten auch wir einige
Jens Brambusch
3. Jan.1 Min. Lesezeit


Happy new year!
Mal schauen, was 2026 uns so bringen und vor allem, wo es uns hinbringen wird. Als wir diese Webseite irgendwann im Sommer ins Leben gerufen haben, da ahnten wir noch nicht, dass der Untertitel "Von Plänen, bei Ebbe geschrieben in den Sand" sich in den nächsten Wochen bereits das ein ums andere Mal bewahrheiten würde. Denn so vage unsere Pläne auch waren, wir mussten einen nach dem anderen über Bord werfen. Geplant war einmal, den Rio Dulce - und damit Guatemala - am 4. Dezem
Jens Brambusch
1. Jan.3 Min. Lesezeit


Neues Buch: Die See kennt keine Zeugen
Die Tage sind gerade etwas stressig. Einerseits steht die Dilly-Dally immer noch in Guatemala an Land, wir tauschen die letzten Seeventile aus, polieren und proviantieren für die baldige Abfahrt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Andererseits arbeite ich an einem Buch, das im Dumont-Verlag erscheinen, aber erst im kommenden Jahr in den Buchregalen stehen wird. Parallel dazu ist heute „Die See kennt keine Zeugen“ erschienen. Ein True-Crime-Buch mit zehn echten Fällen
Jens Brambusch
7. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Zehn Irrtümer über die Karibik
Sonnenuntergang vor Sainte Pierre auf Martinique Wir sind jetzt bereits unsere dritte Saison in der Karibik. Und allein dieser lange Zeitraum spricht ja bereits für sich. Würde es uns nicht gefallen, dann wären wir natürlich längst weitergesegelt. Und doch mussten wir uns erst an die Karibik gewöhnen. Längst nicht überall hat es uns gefallen. Vor allem von den Kleinen Antillen, jenen Inseln im Osten des Karibischen Meeres, waren wir - unterm Strich - enttäuscht. Vielleicht wa
Jens Brambusch
29. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Portrait einer Seglerin: Emma Biard
Das kleine Café am Rio Dulce mitten im Urwald Guatemalas ist ein beliebter Treffpunkt von Seglern aus aller Welt. Am frühen Morgen, wenn eine bleierne Schwüle über dem Fluss liegt, hört man hier die Affen in den Bäumen brüllen und die Vögel am Ufer singen. Aber an diesem Morgen lauscht Vladimir, ein großer Mann mit langem Rauschebart und sanfter Stimme nicht der Natur, sondern dem Gespräch am Nachbartisch. Der gebürtige Kroate, der vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert i
Jens Brambusch
16. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Coppercoat: Umstrittenes Antifouling
Nicht jeder Segler ist ein Philosoph, aber die meisten können stundenlang über Details philosophieren. So ist es auch beim Unterwasseranstrich. Kaum ein Antifouling polarisiert so sehr wie Coppercoat, ein Mantel aus Kupfer und Epoxidharz. Wir haben ihn jetzt seit knapp fünf Jahren am Rumpf. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Hier geht es zum Artikel
Jens Brambusch
5. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Mehr Delikte, weniger Gewalt
Die Karibik gilt als Traumrevier. Doch neben vielen Sonnenstunden gibt es auch Schattenseiten. In einigen Regionen blüht das Verbrechen. Das Caribbean Safety and Security Net (CSSN) erfasst Vorfälle gegenüber Seglern. 2024 haben die Delikte ein Allzeithoch erreicht. Aber das klingt schlimmer, als es ist. Denn während die leichten Diebstähle zugenommen haben, sind die Gewaltdelikte deutlich zurück gegangen. Für das Float Magazin habe ich den Jahresbericht 2024 des CSSN ausgew
Jens Brambusch
4. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Hilflos im Hurrikan
Es sind unfassbare Bilder, die uns erreichen. Bilder von Zerstörung, Leid und Elend. Von Straßen, die zu Flüssen wurden. Von Wäldern, die wie Streichhölzer umknickten, von Sieldungen ohne Dächer. Binnen weniger Stunden hat Hurrikan Melissa Jamaika in ein Katastrophengebiet verwandelt. Ganze Orte und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Kein Strom, kein Trinkwasser, kein Mobilfunkempfang. Noch gibt es keine Auskünfte über Verletzte oder Tote. Aber es ist das Schlimmste
Jens Brambusch
29. Okt. 20253 Min. Lesezeit


Piraten voraus?
Mit Piraten verhält es sich in etwa so wie mit Haiattacken. Die Furcht ist groß, auch wenn die Gefahr in Wirklichkeit klein ist. Trotzdem besteht sie. Ein Segler auf dem Weg zu den Kanaren sah sich von drei verdächtigen Booten bedrängt. Er wähnte einen Überfall und setzte ein Mayday ab. Über den Vorfall und das Gefühl der Ohnmacht auf offener See habe ich für das Floatmagazin berichtet. Hier geht es zum Artikel
Jens Brambusch
28. Okt. 20251 Min. Lesezeit


Starlink Mini - kleine Schüssel, großer Nutzen
Sie sind überall. In jeder Bucht, auf jedem zweiten Boot. Es scheint, als gehörten die weißen, kantigen Schüsseln mittlerweile zur Standardausstattung einer typischen Langfahrtyacht. Starlink, das satellitengestützte Internet des umstrittenen Unternehmers Elon Musk, verspricht Netzempfang „wo immer Sie leben“ – und sogar mitten auf dem Ozean. Viele Segler wollen auf diesen Luxus nicht verzichten. Zumindest nicht in der Karibik. Von einem „Game Changer“ ist die Rede, vor allem
Jens Brambusch
27. Okt. 20251 Min. Lesezeit


Dilly-Dally auf Landausflug
Das erste Mal nach drei Jahren schwebt die Dilly-Dally mal wieder in der Luft. Zeit wird's! Dennoch liegt das ambitionierte Zeitfenster bei einer Woche Landausflug. Wenn nichts Gravierendes dazwischenkommt. Und das weiß man bei Booten ja nie. Und gerade hier, in Guatemala, könnte aus einer Woche schnell ein Monat oder länger werden. Denn manche Ersatzteile müssen aufwändig hierher verschifft werden. Und das dauert. Der Marineausrüster vor Ort sagt spricht von ermutigenden 40
Jens Brambusch
15. Okt. 20251 Min. Lesezeit
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